Dr. med. dent. Bassel A. Jamra
Kieferorthopäden oder Zahnärzte mit Schwerpunkt
in Nürnberg auf  jameda


BIONATOR


Der Bionator gehört zur Familie der funktionskieferorthopädischen Apparaturen. Diese bieten die besten Möglichkeiten verschiedene Kieferfehlstellungen auf biologischer Basis zu behandeln. Dies geschieht durch die Steuerung des Wachstums und die Funktionsverbesserung von Lippen, Mund und Zunge. Mit dieser Apparatur werden die Zähne des Ober- und Unterkiefers sowie die Lage beider Kiefer zueinander korrigiert und der Mundschluss verbessert, um die richtigen Funktionen des Kauens, Abbeißens und Aussprechens zu garantieren.

Der Bionator hilft hauptsächlich bei der Behandlung folgender Zahn- und Kieferfehlstellungen:

  • Rücklage des Unterkiefers (Klasse II) / Mandibuläre Retrognathie,
  • Überbiss / Frontzahnstufe,
  • Tiefer Biss / Horizontales Wachstumsmuster,
  • Für die Profilverbesserung beim fliehenden Kinn.

Der Bionator liegt locker im Mund, deshalb sind ein paar Tage Gewöhnungszeit nötig. In dieser Zeit könnten die Zähne leicht empfindlich sein, auch das Sprechen kann gestört werden oder die Spange nachts herausfallen.

Der Bionator muss tag und nacht mindestens 13 – 16 Stunden getragen werden. Allerdings nicht in der Schule, beim Essen oder beim Sport.

Die Behandlungsdauer mit dem Bionator ist davon abhängig, wie alt der Patient ist, in welcher Wachstumsphase er sich befindet und wie fleißig er die Spange trägt. Normalerweise beträgt die Behandlungsdauer ca. 9 – 12 Mon. Die Kontrolltermine dieser Behandlung sind ca. alle 6 - 8 Wochen.

Manchmal wird eine andere Spange vor der Behandlung mit dem Bionator zur Vorbereitung benötigt. Oftmals auch danach zur weiteren Behandlung.

Mittels Zahnpasta und einer harten Zahnbürste muss der Bionator täglich geputzt werden. Wenn die Spange nicht im Mund ist, muss sie unbedingt nach guter Reinigung in der Spangendosen aufbewahrt werden (bitte nicht einfach ohne Dose in die Tasche stecken). Ab und zu empfiehlt es sich den Bionator mittels Sauerstofftabletten, z. B. Kukident oder mit warmem Wasser und ein bisschen Essig von harten Belägen zu befreien.